Varroa 2018

dieser Winter war besser als 2016/2017, aber doch schlechter als erwartet

auch im Winter 2017/2018 hat es Varroa bedingt zahlreiche Ausfälle gegeben und es zeigt sich wieder, dass ein gutes Behandlungskonzept und laufende Kontrollen absolut notwendig sind. Die Vorfreude im Sommer 2017 „wir haben wenig Varroa“ hat offenbar zu weniger Kontrollen und/oder unangemessenen Behandlungen gegen Varroa geführt.

Konsequente Behandlung gegen Varroa ist gefordert!!!

… solltest du dir als Imker unsicher sein, ob die aktuelle Situation deiner Bienen gut oder schlecht ist, spreche bitte deinen Gesundheitswart im Verein, einen Wanderlehrer oder deinen Obmann an. Sollten Sie als Leser dieser Zeilen bei keinem Imkerverein Mitglied sein, dann melden sie sich bitte bei einem Obmann eines Imkervereins. Ihnen wird auch ohne Mitgliedschaft weiter geholfen. Nur zusammen können wir die Varroa ausreichend bekämpfen und das Überleben der Bienen sichern.

Dieses Jahr ist das Jahr von Bannwaben und Käfigen. Die Uni in Kirchhain hat fleissig geforscht und das Ergebnis lässt sich sehen. Alleine mit biotechnischen Maßnahmen wie dem Bannwabenverfahren und dem Käfigen der Königinnen kann eine Varroareduktion um 95% erreicht werden. Das ist sensationell!!!
Die Verfahren sind zwar mit einem gewissen Aufwand verbunden, der aber für einen Hobbyimker leicht machbar sein sollte 🙂
Auch Kombinationen von biotechnische Maßnahme und einem chemischen Präparat sind möglich. Mehr erfährt man in den Flyern … und bei den Wanderlehrern 🙂

Flyer 1: Naturnahe Varroabehandlung
Flyer 2 – Komplette Brutentnahme
Flyer 3 – Das Bannwabenverfahren
Flyer 4 – Künstliche Brutunterbrechung

Varroabekämpfungsmittel

Die aktuell zugelassenen Varroa-Bekämpfungsmittel findet ihr im Arzneispezialitätenregister inkl. Gebrauchsanweisung (GI) und Fachinformation (FI).

Einfach bei der Zieltierart „Honigbiene“ auswählen und dann auf den „Suchen“ Knopf drücken.

– Gregor –

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